Von Protuberanzen, Maulfwurfshügeln und ghanaischen Haushälterinnen

Heute Abend hatte ich das große Glück, bei einem Auftritt von Roger Willemsen im Basler Fauteuil in der ersten Reihe zu sitzen. Es war ein wirklich einmaliges Erlebnis, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Annähernd niemand im Publikum ist aus dem Lachen herausgekommen, angesichts der doch sehr ungewöhnlichen Erlebnisse Herrn Willemsens und auch seiner Gabe, diese mit seiner unvergleichlichen Wortgewandheit zu garnieren. Er ist ein wahres Vokabelgenie, das in der deutschen Sprache seinesgleichen sucht.

Nebst des Redners gab es auf der Bühne noch einen Tisch, einen Stuhl und ein Glas Wasser. Die beiden letzteren würdigte er mit keiner einzigen Berührung und auf dem Tisch nahm er in gewissen Abständen platz, um verständlicherweise seine Beine vom vielen Stehen auszuruhen. Allerdings hielt er es dort nicht lange aus, denn wenn sich die Beine bewegen, dann bewegt sich die Zunge auch besser.

Glücklich kann ich mich auch in Anbetracht der Tatsache schätzen, ihm als einziger im ganzen Saal ein Autogramm entlockt zu haben.

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