In der Faszination verloren

Vor ungefähr zwei Wochen hat Achim Podak, einer der Autoren der 3sat-Sendung Kulturzeit, die DVD zu Sofia Coppolas Lost In Translation vorgestellt. Noch nie habe ich, soweit ich mich erinnere, eine so wunderschöne Lobpreisung für einen Film gelesen oder gehört. Auch nicht für diesen Juwel der jüngeren Hollywoodgeschichte, der fürwahr von der Kritik mit Lob überschüttet wurde.

Bill Murrays Darbietung wurde selten so poetisch beschrieben und Scarlett Johansson nie mit den Augen eines derart in sie verliebten Kritikers. Hier nur ein kleiner Auszug:

Und dann ist da die wunderbare Scarlett Johansson, das vielleicht volllippigste Versprechen seit Marilyn im "verflixten siebten Jahr". Ich schaue mir das an und werde auch ein bisschen Bob im Kopf. Wie sie, die unglücklich frisch Verheiratete rüberschaut, wissend, dass man singen soll, wovon man nicht sprechen kann. Und Bob weiß, dass er nicht singen kann, und dass Charlotte verstanden hat.

Ich kann mich Herrn Podak nur voll und ganz anschließen. Es gab in den letzten Jahren nur sehr wenige Filme, mit denen ich mich selbst so stark identifizieren konnte wie mit diesem. Aber dazu später mehr.

Leider bietet 3sat auf seiner Internetpräsenz kein Videoarchiv. Eine nahezu wortgetreue Transkription kann dort dennoch nachgelesen werden.

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