Tag 1 & 2

am mittwoch ging’s spät am abend los. per zug von basel zum flughafen zürich-kloten. dort hiess es dann knapp 5 stunden warten, bis die check-in-schalter aufmachen.

nachts um halb 3

guten appetit! schmeckt der koffer?

das flugzeug nach amsterdam hob dann mit etwa 25 minuten verspätung um ca 7:15 uhr ab. schlappe anderthalb stunden später war ich dann auf einem der grössten und geschäftigsten flughäfen überhaupt. ich musste ganze 20 minuten von meinem ankunfts- zum nächsten abflugsgate laufen und zwischendurch noch am selbstbedienungsterminal für den flug von amsterdam nach seattle einchecken. dabei hab ich mir den letzten fensterplatz ergattert; und hinterste reihe noch dazu. keine kleinen kinder die mir am sitz rütteln.

irgendwo über deutschland (wir sind doch nicht allein hier oben)

sinkflug in die wolken etwa 10 minuten vor der landung am schiphol (klicken für video; man beachte die ansage der stewardess auf holländisch)

mein flieger nach seattle: airbus a330

mit etwa 30 minuten verspätung ist dann auch der flug über den atlantik gestartet. vorher gab’s kurz vorm boarding aber nochmal ne komplette kontrolle mit körperscanner und allem drum und dran; damit auch ja niemand ne nagelfeile mit an bord nimmt.

wir haben knapp 8200km zurückgelegt und haben dabei einen weiten bogen über den nordatlantik gemacht; nördlich von island und über grönland und die hudson bay. das alles hat 10 stunden gedauert, aber irgendwie war es bei der landung nur eine stunde später als beim abflug. das essen an bord war überraschenderweise auch ganz in ordnung.

zur krönung hat es meiner reisetasche in amsterdam so gut gefallen, dass sie gleich dort geblieben ist. das ging einigen anderen koffern auch so. die coffee shops haben scheinbar doch ihren reiz. nur mit handgepäck durch den amerikanischen zoll gehen, hat allerdings auch seine vorteile. delta hat mir dann zur entschädigung ein hotel in flughafennähe reserviert, zu einem günstigen tarif. und das gepäck haben sie über nacht auch nachgeliefert; mit umweg über minneapolis. das war dann am morgen an der hotelrezeption.

irgendwo über manitoba, kanada, aus knapp 12km höhe

washington state von oben hat etwas sehr mitteleuropäisches, wenn ihr mich fragt

das wäre dann seattle

was beim handling mit dem gepäck gefehlt hat, lief beim autovermieter umso besser. kurz die kreditkarte und den führerschein zücken, einmal unterschreiben und man kriegt die schlüssel für den reservierten wagen. hat knapp 3 minuten gedauert. hertz sei dank.

die suche nach dem vermittelten hotel hat sich allerdings wieder als schwierig entpuppt, obwohl es eigentlich grad gegenüber vom flughafen ist. wenn man allerdings die adresse von eines anderen hotels bekommt, findet man das natürlich nicht gleich.

inklusive einchecken und auspacken hat das wieder ne stunde gedauert, weshalb ich dann auch nur ein paar stunden in downtown seattle ausgehalten hab. kurz mal ein bisschen rumlaufen, ne pizza verdrücken, ne sim-karte fürs tab besorgen und die müdigkeit hat obsiegt. die space needle muss bis zum nächsten mal warten.

mein blechernes ross für die zwei wochen; bin selten so gemütlich unterwegs gewesen

irgendein haus in seattle (-;

farmers market

SAM (seattle art museum); so eine hammerschwingende silhouette haben wir doch auch am aeschenplatz in basel

heute morgen bin ich dann früh raus, weil ich mich nach meiner tasche gesehnt hab; und sie war tatsächlich da. zum start in den tag gab’s ein traditionelles all-american slam frühstück im denny’s, das in der schweiz locker als volle mahlzeit zum abendessen durchgeht. und danach ging’s auf die strasse.

erst mal ein bisschen über die interstate mit stellenweise fünf (!!!) spuren pro fahrtrichtung. nach knapp 20 minuten hatte ich dann mein hauptziel erreicht: die U.S. Route 101. hier wird ganz dem klischee nach der weg das ziel sein. das hat sich schon auf der ersten etappe (ca 270km) nach port angeles im norden der olympic-halbinsel rausgestellt. immer durch den wald und direkt am wasser entlang. und die dörfer und kleinstädte entlang der strasse sind auch herrlich stereotyp amerikanisch.

hier bin ich in einem billigen motel untergekommen (aber immerhin mit gratis wifi) und hab mich die meiste zeit am hafen aufgehalten. kanada liegt nur einen steinwurf entfernt, wenn man einen stein 15km weit werfen kann.

morgen gehts dann früh weiter. geplantes ziel ist astoria in oregon, direkt an der grenze zu washington. das wird ein trip von etwa 380 bis 400 km. aber vielleicht bleib ich ja schon früher irgendwo hängen, weil’s so schön ist.

blick vom hafen von port angeles aufs “meer” (links am horizont winken die kanadier)

warum so ernst?

“ja, grüezi wohl!” wirklich ein schweizer, oder tut der nur so?

als ob das fettige frühstück nicht genug war, gab’s am abend nochmal ne ladung obendrauf: super burger; und erst das dessert (leider ohne foto)

jetzt aber gute nacht. ist schon 2:00 morgens und bei euch gibt’s schon bald wieder mittag.

bis zum nächsten…

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2 thoughts on “Tag 1 & 2

  1. “öfters” wird kommen.

    also deep-fried onion rings gibt’s im burger king. du kannst die ja dann selber in den whopper stopfen. ich musste die meisten rausnehmen und als beilage essen, weil ich sonst meinen kiefer blockiert hätte.

    aber eben, dessert war noch besser:

    – 2-3 hot brownies
    – riesige kugel vanille glace darüber
    – erdbeeren und ananas
    – knapp ein liter schlagrahm obendrauf
    – übergossen mit schokosauce

    das ganze für 6 dollar. mein kalorienbedarf für die zwei wochen ferien ist gedeckt und burger king kann seine hot brownies einpacken.

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