Einbürgerung: Phase 2

am 7. märz war es so weit. ein weiterer, unangemeldeter besuch auf dem migrationsamt stand bevor, um mein einbürgerungsgesuch mitsamt dem nötigen papierkram einzureichen. es verlief alles kurz und schmerzlos. nach ein paar minuten wartezeit wurde ich per aufleuchtender nummer ins büro zitiert. unterlagen abgeben. der nette mensch vom amt hat einen kurzen blick darauf geworfen, ob alles seine ordnung hat. es gab einen datumsstempel und eine unterschrift auf meine gesucheinreichungsquittung, ein paar pamphlete und schon war ich wieder draussen. das hat keine fünf minuten gedauert.

alles sehr unbürokratisch. ich befürchte aber, dass wird sich in den nächsten zwei jahren noch ändern.

zwei wochen später flatterte auch schon die erste rechnung ins haus. die 850.- franken für die kantonalen verfahrensgebühren waren fällig. 1400.- franken stehen also noch aus. falls mir jemand von euch ein sponsoring anbieten möchte, bin ich ganz ohr.

am 15. april gabs dann einen infoabend für alle frischgebackenen gesuchsteller im stadthaus. der bürgergemeinderatsaal platzte aus allen nähten. viel neues hat man in der halben stunde aber nicht wirklich erfahren. nur, dass der werte herr, der durch den abend geführt hat, auch präsident der einbürgerungskommission ist.

nun heisst es erst mal abwarten, bis der termin für das gespräch beim migrationsamt eintrifft. das kann allerdings ein gutes halbes jahr dauern. ich bin jedoch zuversichtlich, dass dieses ganze unterfangen einen positiven ausgang haben wird.

schliesslich bin ich ja schon bürgermeister von basel (rechte spalte, unten).

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